3.- 5. Juli

"Achtsamkeit und Heilung"

Wochenend-Workshop mit Dr. med. Ulrich Bayer,
Direktor des VIHAP-Instituts

Einführungsabend:  Fr., 03. Juli, 20:15 Uhr, Eintritt 10.- Euro
Workshop:                 Sa., 10:00- 17.00 Uhr / So., 10:00-15:00 Uhr 
Teilnahmengebühr: 150,- Euro (140.-) inkl. 2 Mittagessen

Tel.: 0761-709665 (Dana Sabo)
info@vihap-institut.com



In diesem Workshop werden wir zusammen versuchen,
einen doppelten Spagat zu machen.

Der erste Spagat ist der zwischen z.T. Jahrtausende alten Übungen auf der einen Seite und
modernster wissenschaftlicher Forschung auf der anderen.

Der zweite Spagat wird der sein zwischen dem ganz praktischen Ausprobieren und Üben auf der
einen Seite und theoretischem Wissen auf der anderen.

Achtsamkeitsübungspraxis und Wissenschaft nicht als Gegner, sondern als sich
ergänzende Brüder und Schwestern, die im Team Erstaunliches erreichen könnten.

Vor allem wollen wir aber über diese „"Spagate" und unsere ganz praktischen Erfahrungen
damit -genau in diesem Moment- miteinander in Kontakt kommen und uns austauschen und
dadurch ermutigen.


Achtsamkeitsübungen und meditative Techniken im weitesten Sinne haben in den vergangenen Jahren
den Sprung aus einer religiöser Einbettung aber auch aus der „"esoterischen Räucherstäbchen-Ecke"
heraus geschafft und sind in Medizin und medizinische Psychotherapie „"eingesickert". Das ist gut so,
denn sie haben somit die Chance im „"Mainstream" anzukommen. Wissenschaft ist eine einzigartige
weltweit über erstaunliche Gegensätze hinweg anerkannte und damit potenziell verbindende „"Sprache".
Angesichts der Tatsache, dass wir immer mehr Verbindendes mit unseren Mitmenschen und
Mitgeschöpfen entdecken, je weiter wir uns auch auf tieferen Ebenen erleben, ist dieses Ankommen von
Achtsamkeitspraxis im „"Mainstream" kein Luxus, sondern kann eine grosse Hoffnung in dieser „"aus den
Fugen geratenen Welt" sein. Nur über die Wissenschaft hat die Achtsamkeitspraxis eine Chance in unser
Bildungssystem „"einzusickern" oder z.B. auch von Krankenkassen bezahlt zu werden. Den erwähnten
Sprung von Achtsamkeitspraxis in den „"Mainstream" haben nicht zuletzt wissenschaftliche Pioniere
möglich gemacht, die oft selber - aus einem inneren Hingezogensein heraus - früh mit meditativen
ÜÜbungen praktische Erfahrungen gemacht haben, in eine ÜÜbungspraxis hineingewachsen sind und später
diese Praxis dann mit den Werkzeugen ihrer neuesten wissenschaftlichen Methoden erforscht haben.
Solche Wissenschaftler wollen wir „"kennenlernen" und zumindest einen Blick in ihre Erkenntnisse und
Werkstätten werfen. Dazu gehören Persönlichkeiten, wie z.B. Jon Kabat-Zinn (MBSR Mindfullness Based
Stress Reduktion), Marsha Linnehan (DBT Dialektisch Behaviourale Therapie) und Richard Davidson
(untersucht z.B. meditierende tibetische Mönche im funktionellen Kernspintomographen...) und andere.
 

Im Vordergrund wird aber das praktische Ausprobieren und der Austausch darüber stehen.
 
Fragen, wie z.B. die folgenden oder auch ganz andere, können dabei ebenfalls Platz haben:

- Gibt es auch „Risiken und Nebenwirkungen“ bei Achtsamkeitsübungen?
- Gibt es Erkrankungen, welche eine Achtsamkeitspraxis risikoreich machen?
- Wie kann eine „"Reise" aussehen, die vielleicht bei der persönlichen Gesundheitsförderung beginnt und 
        am Ende doch endet bei einer „"Re-Ligion", im Sinne von sich wieder verbinden mit seinem Mittelpunkt,
        aus dem heraus die Verbundenheit mit der ganzen Schöpfung spürbar werden kann.
- Was kann eine Achtsamkeitspraxis beim Übenden, aber vielleicht indirekt auch in seinem Umfeld    
        bewirken?
- Wie kann ich mich im „"Dschungel" der vielen verschieden ÜÜbungen orientieren?
 
In welchen Psychotherapie-Formen spielen Achtsamkeitselemente eine Rolle?...



VIHAP-INSTITUT
Das Vitale Harmonisierungs Phänomen Institut